No food waste statt more waste

Hast du gewusst, dass in der Schweiz rund ein Drittel der in der Schweiz produzierten Lebensmittel verloren gehen, bevor sie überhaupt auf einen Teller kommen? Du kannst dir als Beispiel diese Rüebli im Bild nehmen, die aufgrund von kleinen Schönheitsmakeln für Grossverteiler aus der Norm tanzen und es deshalb nicht in den Verkauf schaffen. 

Nicht nur beim Anbau und der Verarbeitung findet Verschwendung statt, sondern auch andere Stufen der Lebensmittelproduktion, wie der Verkauf und der Konsum durch Endkonsument*innen sind betroffen. Hierbei spielen die Gastronomie und private Haushalte eine bedeutende Rolle, da sie für fast die Hälfte aller produzierten Abfälle verantwortlich sind.

Für die Produktion von Lebensmitteln, die in der Schweiz verloren gehen oder weggeworfen werden, braucht es eine Fläche von der Grösse des Kantons Zürich. Dabei entsteht eine Umweltbelastung, die den CO2-Emissionen von etwa einem Drittel aller Autos in der Schweiz entspricht.  

Fakt ist: Die Produktion von Lebensmitteln verursacht etwa 30 Prozent aller aktuellen Umweltbelastungen. Werfen wir diese weg, findet eine ungeheure Verschwendung von Ressourcen, Energie und Geld statt. Diese muss jetzt gestoppt werden, denn Foodwaste muss nicht sein! 

Wenn wir die heutige Verschwendung von Lebensmitteln um mindestens um einen Drittel reduzieren, könnte man die Menge an CO2 sparen, die 500’000 Autos verursachen. Da Endkonsument*innen zu den Hauptverursacher*innen von Foodwaste gehören, kannst auch du aktiv etwas dagegen tun! Es gibt Massnahmen, mit denen wir gemeinsam den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Foodwaste entgegenwirken können und die einfach in deinen Alltag zu integrieren sind.

Hier einige Ansatzpunkte: Um nicht unnötige Dinge zu kaufen, die am Schluss weggeworfen werden müssen, ist es von Vorteil, den Einkauf zu planen und den Kauf der Lebensmittel genau zu überlegen. Dabei kann das Erstellen einer Liste vor dem Einkauf helfen. Zudem ist es sinnvoll, auf die Saison und Herkunft der Lebensmittel zu achten, um dabei auch unnötige CO2-Emissionen einzusparen.                                                                                     

Einmal gekauft, ist es wichtig, sich nicht von den Vebrauchsdaten der Lebensmittel täuschen lassen – zum grössten Teil sind diese länger haltbar und somit verzehrbar. Beim Essen kann man ruhig etwas weniger schöpfen, denn nachschlagen kann man immer wieder. Und wenn mal was übrig bleibt, eignen sich Reste immer gut für das nächste Mittagessen in der Schule oder am Arbeitsplatz. 

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